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Projekt 11:
Eine echte Herausforderung !
Ein Geschenk von Freunden, gefunden bei einem Hausabriss. Sollte auf den Schrottplatz, aber dann erinnerte man sich an mich, Gott sei Dank. Waren ja noch viele verwertbare Teile dran. Also, her damit und erstmal in meinem Keller eingelagert. Besucher meines Kellers konnten sich ein mitleidiges Lächeln nicht verkneifen wenn sie des Schrotthaufens ansichtig wurden. Und als ich dann noch sagte, das Teil baue ich wieder auf, hielten mich manche gar für verrückt. Ok, ein wenig verrückt muß man vielleicht schon sein, aber gleichzeitig wollte ich mal zeigen, was möglich ist.

Als erstes habe ich über viele Wochen alle Schraubverbindungen mit Rostlöser eingesprüht. Und am Ende ist mir auch nur eine Schraube ( im Batteriekasten ) abgerissen. Der Batteriekasten hatte aber auch extrem gelitten. Der hat über Jahre von oben Wasser bekommen. Den habe ich aber dann auch ersetzt. Alle anderen Verbindungen konnte ich ohne Probleme lösen.

Der Motor war natürlich fest. Da habe ich dann die Stehbolzen ausgeschraubt und ihn zerlegt. Dann hatte ich die Kurbelwelle und den Zylinder in einem Stück. Obwohl ich auch immer kräftig in den Zylinder alle möglichen Mittel eingesprüht hatte war da überhaupt nichts zu machen. Ich mußte den Kolben also auf einer Presse mit ca. 5 Tonnen Druck auspressen. Und am Ende hat man dann gesehen, dass die ganzen Einsprüharbeiten zum lösen des Kolbens für die Katz waren. Die Flüssigkeit ist nicht mal durch den ersten Ring durchgegeangen. Der Zylinder hat diese Prozedur seltsamer Weise gut überstanden, der Kolben ist natürlich was für die Tonne.







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